Amethyst als Bufftop: Ein tolles Pärchen!

 

Brillanter Glanz und interessante Effekte bietet dieses Amethystpärchen im antiken Bufftopp-Schliff.

 

8 x 8 mm !

 

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Waldviertler Lapidärie:

 

Wo glückliche Schliffe entstehen, um Freude zu bereiten!

Morganit: Der rosa Beryll

 

Dieser Edelstein zeichnet sich durch hohen Glanz, Härte und zarter rosa bis lachsrosa Farbe aus. Gemeinsam mit dem gelbem Goldberyll und dem grüngelben Heliodor, sowie dem himbeerroten Bixbit und den berühmten Smaragd gehört er zu Beryllgruppe.

Er gehört zu den stets gerne getragenen Edelsteinen, die kaum Modeströmungen unterworfen sind. Er läßt sich leicht schleifen und gut polieren, wobei bei kräftiger gefärbten Exemplaren auf die optimale Farbausrichtung wegen des deutlichen Pleochroismus zu achten ist.

Tigerauge

Das seit langem beliebte Tigerauge erfreut durch seinen schönen Flächenschimmer. Es handelt sich um einen Quarz, der durch eingelagerte Asbestfasern seine typische Struktur erhält. Das eingelagerte Mineral heißt Krokydolith und ist ursprünglich blaugrau-(Falkenauge) oxidiert dann zu grünlichen bis goldbraunen Tönungen. Durch Erhitzen erhält man das rötlichbraune Stierauge.

Tigerauge ist bis heute recht preiswert und kommt vor allem in Südafrika vor. Es kann auch mit Hämatit vergesellschaftet sein und findet sich stets in krustenartigen, dicken Stücken.

Trotz der Fasern läßt es sich meist gut polieren und ist auch nicht allzu zäh und spröde in der Verarbeitung.

Peridot

Peridot wird auch als Olivin oder Chrysolith bezeichnet. Der Name kommt aus dem Altgriechischen und nimmt ws. Bezug auf den Flächenreichtum seiner Kristalle. Heute wird dieser Name oft Französisch ausgesprochen, da die Franzosen den Edelstein als erste so bezeichneten. Im Deutschen war Chrysolith- übersetzt: Goldstein gebräuchlich.

Obwohl das Mineral zu den häufigsten der Erde zählt, sind größere Steine in Edelsteinqualität doch recht selten. Polierte Steine haben einen schönen Glasglanz, der oft leicht ölig wirkt. Forsterit und Fayalith stellen die Endglieder dieses Minerals dar. Forsterit wurde eine Zeitlang künstlich hergestellt. Zur Zeit sind Gott sei Dank kaum synth. Peridote im Umlauf.

Auch Cabochonmaterial kann recht ansprechend sein, wie das Bild eines Olivins aus Pakistan zeigt. Böhmen war in alten Zeiten ein Hauptlieferant dieses, seit alten Zeiten bekannten Edelsteins, der lediglich durch seine geringe Härte nicht ganz so geschätzt wird, wie es ihm eigentlich zusteht.

Lavendel-Jade

Lavendel-Jade (Jadeitit)

 

Wie andere Jade-Arten auch, ist es zäh, hart, feinkörnig und daher sehr gut zu polieren.Es ist ein unglaublich langlebiges und für Schmuck bestens geeignetes Material von hoher Qualität.

Das Vorkommen ist einzigartig in der Welt und befindet sich in der westlichen Türkei (Harmancik/Bursa).Wissenschaftlich handelt es um einen Metagranitoid, bestehend aus bis zu 50 % Jadeit (viel Quarz, Glaukophan u.a.) aus Harmancik/Bursa/Türkei.

Also eigentlich ein Gestein, das übrigens am Fundort als 400 Meter (!) starke Schicht zwischen anderen Metamorphen Gesteinen liegt (Alter. 80 Mio Jahre).
Die violette Farbe rührt von einem Mangangehalt. Im Bild sind große, gebohrte Flachpampeln aus meiner Schleiferei zu sehen, die als Ohrschmuck gedacht sind.

Roter Spinell

Für November präsentiere ich diesen herrlichen rosaroten Spinell aus meiner Schleiferei. Das Gewicht des funkelnden Naturjuwels beträgt 1,68 ct. 

Spinell gehört zu den härtesten Edelsteinen (Mohshärte 8). Seit jeher sind die roten Edelsteine sehr begehrt und stehen seit einigen Jahren besonders hoch im Kurs am Edelsteinmarkt.

Hoher Glanz und eine große Farbpalette sind typisch für diese Gruppe von Mineralien. So gibt es auch blaue und violette Steine, sowie alle Pastelltöne zwischen Rot und Blau. Schwarze Spinelle werden ebenfalls gerne für Schmuck verwendet.

Früher wurden viele Spinelle auch als Rubine gehandelt ("Balasrubine").

Die prächtigen großen roten Steine der Rudolfskrone (Österreichische Kaiserkrone) sind ein schönes Beispiel dafür.