Tigerauge

Das seit langem beliebte Tigerauge erfreut durch seinen schönen Flächenschimmer. Es handelt sich um einen Quarz, der durch eingelagerte Asbestfasern seine typische Struktur erhält. Das eingelagerte Mineral heißt Krokydolith und ist ursprünglich blaugrau-(Falkenauge) oxidiert dann zu grünlichen bis goldbraunen Tönungen. Durch Erhitzen erhält man das rötlichbraune Stierauge.

Tigerauge ist bis heute recht preiswert und kommt vor allem in Südafrika vor. Es kann auch mit Hämatit vergesellschaftet sein und findet sich stets in krustenartigen, dicken Stücken.

Trotz der Fasern läßt es sich meist gut polieren und ist auch nicht allzu zäh und spröde in der Verarbeitung.