Peridot

Peridot wird auch als Olivin oder Chrysolith bezeichnet. Der Name kommt aus dem Altgriechischen und nimmt ws. Bezug auf den Flächenreichtum seiner Kristalle. Heute wird dieser Name oft Französisch ausgesprochen, da die Franzosen den Edelstein als erste so bezeichneten. Im Deutschen war Chrysolith- übersetzt: Goldstein gebräuchlich.

Obwohl das Mineral zu den häufigsten der Erde zählt, sind größere Steine in Edelsteinqualität doch recht selten. Polierte Steine haben einen schönen Glasglanz, der oft leicht ölig wirkt. Forsterit und Fayalith stellen die Endglieder dieses Minerals dar. Forsterit wurde eine Zeitlang künstlich hergestellt. Zur Zeit sind Gott sei Dank kaum synth. Peridote im Umlauf.

Auch Cabochonmaterial kann recht ansprechend sein, wie das Bild eines Olivins aus Pakistan zeigt. Böhmen war in alten Zeiten ein Hauptlieferant dieses, seit alten Zeiten bekannten Edelsteins, der lediglich durch seine geringe Härte nicht ganz so geschätzt wird, wie es ihm eigentlich zusteht.