Stier: 21.4.-20.5.: Rosenquarz

Der Rosenquarz ist ein alter Bekannter unter den Quarz-Edelsteinen. Er ist stets etwas trüb und hat seine Farbe von winzigen Dumortierit-Einlagerungen. Diese sind nach dem Kristall orientiert und können im punktförmigen Licht Katzenaugen- oder Sterneffekt (Asterismus) erzeugen. Die farblose, leicht milchige Variante sieht dem Mondstein ähnlich und heißt heute verbreitet: Girasolquarz. Die bläuliche Variante ist als Lavendelquarz im Handel.

Wie bei allen Quarzen gibt es auch beim Rosenquarz eine Edelsteinqualität ohne Risse mit kräftiger Farbe und wenig Trübung, die sich zum Facettieren gut eignet. Seidiger Glanz bei Rohstücken weißt auf Asterismus hin und sollte genutzt werden. Dazu wird der Stein zunächst kugelig geschliffen, bis der Licht-Stern sichtbar ist. Danach wird der Stein nach dem Licht ausgerichtet und geteilt, so dass man gute Cabochons mit zentrierten Effekt erhält. Das erfordert Erfahrung.

Der Rosenquarz in Schmucksteinqualität hat als Dekorstein ebenfalls enorme Bedeutung und wird gerne für Zimmernbrunnen, Handschmeichler, Ziergegenstände und vieles mehr verwendet.

 

 

Er ist eigentlich immer modern geblieben und sehr bekannt und beliebt. Rosenquarze sind Gott sei Dank fast nie behandelt und daher als Naturedelsteine gut verwendbar, vor allem im Esoterikbereich.