Fische (20.2.-20.3.): Amethystquarz

Der Amethystquarz ist ein derber Quarz, der meist schön gebändert - als Bänderamethyst- vorliegt. Er ist ein klassisches Dekormaterial, das vor allem in früherer Zeit viel verwendet wurde. Der klassiche Fundort in Niederösterreich ist Eggenburg, wo das hellviolette, gut schleif- und polierfähige Material schon zu Ende des 18. Jhdts. zu exquisiten Tabaksdosen verarbeitet wurde. Der Amethystquarz gehört wie Amethyst zu den Kristallquarzen und unterscheidet sich aber deutlich vom Edelsteinamethyst (Drusenamethyst). Er ist von zahlreichen natürlichen Heilungsrissen und Trübungen durchsetzt und daher den Schmucksteinen zuzurechnen. Alle sonstigen pysikalischen und chemischen Eigenschaften enstprechen dem Quarz. Manche Amethystquarze werden durch UV-Strahlung allmälich grünlich und verwandeln sich so in Prasiolith, der oft auch durch Erhitzen und Bestrahlung entsteht.

 

 

 

 

 

 

Viele Amethystquarze bleichen wie ihre Edelsteinbrüder im Sonnnenlicht und verlieren viel von ihrer kräftigen violetten Farbe. Das dauert allerdings lange Zeit und man braucht sich nicht zu fürchten, dass ein schöner Stein schnell an Wert verliert.

Auf unseren Bild kann man zwei schmale weiße Bänder im Stein erkennen, die dicht beieinander liegen. Diese sind nur beim Eggenburger Amethystquarz zu finden und daher ein wichtiges Erkennungszeichen.